architektin saniert über 300 jahre alten kotten
erschienen in Neue Westfälische, Ausgabe 1./2.5.2026
Text: Christian Bröder | Fotos: Andreas Frücht
"Das Ganze hat etwas Märchenhaftes: Ein kleines, uraltes Fachwerkhaus im Gütersloher Norden fällt nach dem Tod seiner letzten Bewohnerin im Jahr 1981 über Jahrzehnte hinweg in den Dornröschenschlaf. Am zerfallenen Gemäuer rankt Gestrüpp, das Dach ist überwuchert mit Efeu und voller Löcher. Doch nun wird der Kotten wiederwachgeküsst.Im Juli vergangenen Jahres hat Lisa Spooren damit begonnen, das mehr als 300 Jahre alte Anwesen mit einer Kernsanierung zu retten. Die Architektin nennt es liebevoll das Hexenhäuschen, „weil viele Spaziergänger es so rufen“. Aus der Hütte im Wald entsteht gerade ein Gebäude, das in Zukunft traditionelle Substanz mit moderner Wohnqualität vereinen wird – und ein ganz persönlicher Wohlfühlort.
Denn Lisa Spooren ist nicht nur Planerin, Investorin und Handwerkerin in einer Person. Die Gütersloherin wird am Ende des aufsehenerregenden Bauprojektes zugleich die neue Bewohnerin werden. [...]."
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Neue Westfälische, 05/2026: Architektin saniert über 300 Jahre alten Kotten (0,9 MB)
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Sanierung denkmalgeschütztes Fachwerkhaus

