10.09.2018 11:49 Alter: 96 days

Artikel im "Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben 36/2018": Wie aus einer Ruine ein Schmuckstück wurde

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Text: Gisbert Strotdrees

Fotos: Gisbert Strotdrees und Spooren Architekten

Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben 36_18

"Der Umbau der Remise auf Jückemöllers Hof in Steinhagen, Kreis Gütersloh

An den Anruf erinnert sich Thomas Spooren noch heute. Beim Gütersloher Architekten, spezialisiert auf die Restaurierung historischer Gebäude, meldete sich vor gut 6 Jahren ein Erbe des Hofes Jückemöller in Steinhagen. Er war Jahre zuvor mit seiner Familie ins Emsland gezogen, besaß aber noch eine Remise in Steinhagen, die "ziemlich ramponiert" sei.

Spooren fuhr hin, um sich die Remise anzuschauen. Schon die Anfahrt schien alle Illusionen zu rauben. Der Weg führte durch die Tristesse eines Gewerbegebietes, vorbei an den Bahngleisen, Verladerampen und gesichtslosen Lagerhallen. Plötzlich ein Abzweig, und der Architekt stand in einer grünen Idylle mit alten Bäumen und einem weiten Hofplatz mit mehreren verstreut stehenden Gebäudes. Einige waren renoviert und bewohnt, einige standen leer. Der Platz gehörte zu "Jückemöllers Hof", einer der ältesten Hofstätten Steinhagens und schon im 14. Jahrhundert erwähnt. Der Wacholderschnaps, der dort bis in die 60er-Jahre gebrannt worden war, hatte viel Geld auf den Hof gebracht. Doch diese Glanzzeiten lagen lange zurück, seither standen die Hof- und Brennereigebäude leer.

Der Architekt sah den vorderen Teil des einstigen Bauernhauses, das einige Jahre zuvor in schmuckem Fachwerk renoviert worden war. Der hintere Teil hingegen - die Remise, von der der Anrufer gesprochen hatte - war eine Ruine und drohte einzustürzen...."

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nähere Informationen: Neues Passivhaus in alter Remise